kim as homo economicus

i studied economics (shoutout to my brilliant economics professor, #ryanlove) , which really helps me to formulate and outline the reach of my experiment. some might think economics are boring, but you're totally wrong, here is the proof:

i am, as all of us, a homo economicus. generally, we all want to maximize the pleasure and joy of our lifes by doing what we love in the given circumstances. this means that we strive to act in our self-interest but (and this is the key) within given limits and considering our environment. homo economicus is not always egoistic, - he/she considers the impact the actions have on community or environment.

there is also the problem of trade-offs. the more i spend my time on one thing, the less time i have for something else. simple, right? i now have to make the decision: should i invest in option 1 or do i prefer option 2? the same counts for money or other resources. we have limited time we can spend on something and we have limited money (which is not much in my case) which we can invest. i am not a magician who can multiply time or money (well, actually, if i was able to do so, i wouldn't tell you). 

as homo economicus, we are lazy. we want the maximum benefit of something, potentially at the lowest cost. cost in this example could be the cost of time or money itself. or knowledge. we are looking for the best deal. maximum pleasure at the lowest cost (i.e. money, time, other resources like knowledge).

applying all of these theories to my experiment, here is what i'm trying to explain: i am mostly doing this project for myself and the experiences that consequently go with it. but i am aware of the actions it has on my environment and i am glad most of my close friends can deal with it. The trade-off problem is quite tricky. .it’s the easiest and fastest to go into a fast fashion retail store and grab some gym clothing. but investing some more time to find the right product you demand in a more sustainable way, let’s you (often) save money and gives you the feeling of having done the right thing. if you care about the people and stories behind your clothes and the impact it makes, you will be happy with every piece you have bought/swapped/whatever that made a much more positive impact on the society and the environment. consequently i am happy to invest more time, knowing that the feeling i get in return satisfies me and makes me happy J yes, i mostly limit my experiment to my fashion consumption. i also care about my carbon footprint as well as eating habits, but trying to totally change my life in various dimensions would cost me a lot of effort and time. thus, some may call me lazy, but i think it's better than changing nothing :) my best deal is to focus on fashion plus doing bits and pieces here and there. I rely on using a car to go to work and yes, i do eat meat occasionally. It’s about finding the right mix that gives you the maximum amount of pleasure whilst investing as little as possible.


ich hab ja bwl studiert (shoutout an meinen brillianten vwl lehrer, #ryanlove), was mir wirklich hilft das ausmaß und die limits meines experimentes zu definieren. Manche denken bestimmt vwl sei langweilig, aber hier ist der beweis, dass es auch tatsächlich sinn macht, was man lernt:

ich bin, wie wir alle, ein homo economicus. Generell wollen wir das vergnügen in unserem leben maximieren, indem wir das machen, was wir lieben. das tun wir aber mit dem bewusstsein, dass wir durch äußere einflüsse und unsere umwelt limitiert sind. das wiederum heißt, dass wir in unserem eigenen interesse handeln, aber (und jetzt wird’s wichtig) innerhalb dieser limits. homo economicus ist also nicht immer egoistisch, sondern handelt insofern für sich selbst, wie es gegenüber seines umfelds vertretbar ist. dieser komische homo economicus ist sich also bewusst, welche folgen seine entscheidungen für sein umfeld haben können. selbst-interessiert zu handeln ist somit durch das umfeld geprägt, nicht jedoch egoistisch. den egoisten unter uns ist es egal was für konsequenzen die taten haben.

außerdem gibt es ein problem mit den kompromissen. Je mehr ich meine zeit in eins investiere, desto weniger habe ich um sie für was anderes zu nuzten, richtig? ich muss mich also entscheiden: investiere ich in option 1 oder doch lieber option 2? (geht übrigens auch weniger radikal, und man investiert bisschen hier und bisschen da). das gleiche gilt für geld oder andere ressourcen. wir sind zeitlich limitiert und haben genau so ein limit für geld (was in meinem fall nicht sehr hoch ist), welches wir investieren können. ich bin leider kein magier der geld multiplizieren kann (dann wäre das hier ja ziemlich einfach mit dem experiment), aber wobei… selbst wenn ich es wäre, würde ich es euch nicht erzählen…

als homo economicus sind wir alle faul. wir wollen das maximale vergnügen bzw den meisten spaß zu den niedrigsten kosten. kosten können in zeit oder auch geld gemessen werden. oder anderes wissen zum beispiel. wir suchen also nach dem besten deal (nicht nur materiell). also, bestmöglicher spaß zu niedrigsten kosten (geld, zeit, wissen, anstrengung, aufwand).

das alles übertragen auf mein experiment soll folgendes veranschaulichen: ich mache dieses projekt primär für mich selbst und die erfahrung die ich damit sammle, aber bin mir gleichzeitig bewusst, welchen einfluss das auf mein umfeld hat. ich bin übrigens auch froh, dass dieses das projekt so gut aufnimmt :) das problem mit den kompromissen ist hier schon bisschen schwieriger: manchmal ist es das einfachste und schnellste in einen fast fashion laden rein zu spazieren und eine sporthose zu kaufen. aber wenn man ein wenig mehr zeit investiert, um das passende outfit nachhaltiger zu finden, dann kann man (des öfteren) geld sparen und man erhält dieses ganz besondere gefühl. wenn man sich darum sorgt, welchen einfluss die eigenen entscheidungen auf die menschen und geschichten dahinter hat, dann freut man sich über jedes einzelne stück, das man gekauft/getauscht/sonst was hat :) also investiere ich lieber ein wenig mehr zeit, da ich weiß, dass es durch positive emotionen zurück kommt. Ja, wie ihr vielleicht merkt, geht es hier fast nur um mode. ich mache mir außerdem auch gedanken über meinen co2-ausstoß und essensgewohnheiten, aber mein leben in allen möglichen dimensionen zu ändern würde mich ziemlich viel aufwand und zeit kosten. nennt mich ruhig faul, aber ich denke es ist besser als nichts zu machen :) mein persönlich bester deal ist also mich auf nachhaltige mode zu konzentrieren und nebenbei bisschen hier und da zu schauen. ich bin darauf angewiesen mit dem auto zur arbeit zu fahren und ja, ich esse manchmal fleisch. es geht jedoch darum, den besten mix zu finden, der einen glücklich macht, indem man gefühlt wenig investiert und viel zurück kommt…